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Das Mitsegeln |
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Segeln macht Spass, wenn das Schiff einen günstigen Kurs zum Wind hat.
Eine Törnplanung mit festgelegtem Ausgangs- und Zielhafen ist meist eine Quälerei gegen Wind und Wetter. Wir haben keinen konkreten Törnplan und müssen nicht in einer bestimmten Zeit zu einem bestimmten Hafen segeln. Bei uns darf das Wetter unser Ziel verändern. Wir segeln mit Wind und Wetter und nicht dagegen. So können wir die Naturgewalten nutzen und haben den Wind meist auf unserer Seite. Unsere Wege sind nicht vorbestimmt sondern bringen uns viele Überraschungen und Spass beim Segeln. Die Tagesziele wählen alle gemeinsam aus. Wir persönlich bevorzugen idyllische Fischerhäfen und Ankerbuchten und meiden Großmarinas mit hunderten von Booten und Chipkarte für das Klo. |
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Alle täglichen Aufgaben wie Einkaufen, Kochen, Abwaschen etc werden gemeinsam getragen. Von Altersbeschränkungen nach oben oder unten halten wir nichts. Gemischte Gruppen, alt, jung, Frau, Mann sind uns am liebsten.
Auch das Mitsegeln mit Kindern ist möglich, wir haben damit gute Erfahrungen gemacht. Seglerische Vorkenntnisse sind nicht notwendig, Segelerfahrene können gerne ihr Wissen anwenden und dazulernen. Anfänger sind herzlich willkommen, weil sie uns neuen Wind geben und wir ihnen die Sehnsucht nach dem Meer. |
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Das Schiff ist nach unserem persönlichen Geschmack gebaut und eingerichtet. Geprägt durch Funktionalität, Alltagstauglichkeit, sinnvolle Technik und zweckmäßige Ausstattung.
Die Medusa ist keine Hochglanzyacht, Bordschuhe mit weißer Sohle sind nicht notwendig. Es muss auch nicht sein, jeden Tag 200 Liter Süßwasser in das Meer zu leiten, um das Deck vom Salz zu befreien. |
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Das Segelrevier erstreckt sich vom Kap Vicente in Portugal entlang der Algarve bis nach Spanien und Gibraltar. Diese Küste ist sehr abwechslungsreich und vom Segeltourismus zum Glück noch nicht so erschlossen. Es gibt viele kleine Häfen und Ankerplätze und auch die Möglichkeit, einige Flüsse zu befahren.
Die weitverbreitete Meinung, der Atlantik wäre rauh und gefährlich, gilt hier nicht. Das Wetter ist hier beständiger und berechenbarer als im Mittelmeer. Das liegt daran, daß diese Küste der Algarve schon im Einflußbereich des Passatwindes liegt. Die absolut vorherrschende Windrichtung ist Nord und von daher baut sich hier sehr selten eine hohe Welle auf. Auf der anderen Seite ist sie sehr windsicher, der teilweise berechtigte Ausspruch für das Mittelmeer "entweder Flaute oder Sturm", gilt hier am Atlantik nicht. Die Törns beginnen und enden meist an der Algarve in Olhao, nahe von Faro. Faro hat einen Flughafen, der recht günstig von vielen deutschen Städten zu erreichen ist. Auch wenn die Ablösung in einem anderen Hafen erfolgt, ist das recht problemlos. Von Faro gibt es eine sehr günstige Zugverbindung entlang der Küste, die fast alle Häfen erreicht und die Anreise nur um eine Stunde verlängert. Die günstigsten Flüge von Deutschland nach Faro bietet in Moment Ryan Air an. Von Frankfurt-Hahn, Düsseldorf-Weeze und neuerdings auch von Bremen-Flughafen. Zur Zeit sind die Preise unschlagber, schaut mal bei Ryanair. Es gibt auch noch Flüge von Tuifly und Air Berlin von deutschen Flughäfen nach Faro. |
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